Urlaub auf den Kanaren im Juli
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Urlaub auf den Kanaren im Juli

Kanaren-Urlaub im Juli – das klingt nach Sommer, Sonne und Meer pur. Doch was haben Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Co. im Juli wirklich zu bieten? Mit welchen Temperaturen ist zu rechnen? Welches Klima herrscht auf den Kanaren? Und für welche Aktivitäten eignen sich die Kanarischen Inseln im Juli? All diese Fragen möchten wir heute in unserem Reiseblog beantworten.

Kanaren-Urlaub im Juli

Die Kanarischen Inseln gehören politisch zu Spanien, geografisch allerdings zu Afrika und befinden sich im östlichen Zentralatlantik. Zu den Kanaren zählen sieben Inseln. Die drei Größten und auch Bekanntesten sind Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria. Deutlich kleiner sind hingegen Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. Neben diesen sieben Hauptinseln gibt es weitere sechs Nebeninseln der Kanaren. Die Nähe der einzelnen Inseln zueinander macht das Inselhopping auf den Kanaren so beliebt und ist ist ebenfalls im Juli denkbar.

Kanaren im Juli: Klima, Wetter und Reisezeit

Das Klima auf den Kanarischen Inseln ist subtropisch. Die Kanaren erhalten nicht ohne Grund den Beinamen Inseln des ewigen Frühlings. Das Besondere an diesem Klima: die Kombination aus trockener Sahara-Luft und Passatwinden, die im Sommer angenehm erfrischend sind und dafür sorgen, dass auch hohe Lufttemperaturen nicht als drückend empfunden werden.

Die beste Reisezeit für die Kanaren wird generell von April bis Oktober angegeben, so dass man mit einer Reise im Juli schon mal nicht schlecht beraten ist. Allerdings gilt es zu beachten: Im Juli und August ist auf den Kanaren Hochsaison. Hinzu kommt, dass der Großteil der Schulferien nahezu jedes Bundeslandes auf Juli fällt. Die Illusion von menschenleeren Stränden und Einsamkeit sollte man vor Reiseantritt im Sommer ablegen, um eine Enttäuschung zu vermeiden.

Lanzarote und Fuerteventura sind die zwei östlich gelegenen Inseln, die ganzjährig warme Temperaturen versprechen. Im Juli-Urlaub kann man auf diesen beiden Inseln mit Temperaturen bis zu 30°C rechnen. Die Sonne zeigt sich bis zu 11 Stunden am Tag und die Regenwahrscheinlichkeit geht gegen null. Ein Badeurlaub, mit Wassertemperaturen von bis zu 21°C, ist hier ohne Probleme denkbar. Allerdings kann der Passatwind, wenn man nass aus den Fluten kommt, kühl wirken. Des einen Leid ist des anderen Freud: Der mitunter starke Wind sorgt für optimale Bedingungen um das Surfen zu erlernen. Surf-Profis sind mit einer Reise im Zeitraum Oktober bis Mitte Dezember optimal beraten.

Aber auch die fünf restlichen Kanarischen Inseln brauchen sich im Juli hinsichtlich der Lufttemperatur und einem angenehmen Badeurlaub nicht zu verstecken, weisen aber tendenziell etwas mildere Temperaturen auf. Nachts kühlt die Lufttemperatur ab und kann durch den Wind als kühl empfunden werden. Wer sich dennoch auch abends im Freien aufhalten möchte, empfiehlt es sich auf jeden Fall eine leichte Jacke im Gepäck zu haben.

Im Juli kann es auf den Kanarischen Inseln mitunter sehr heiß werden. Aktivurlaub, Trekking Touren und Sightseeing sind dann mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn die Passatwinde Abkühlung versprechen, sollte die Sonneneinstrahlung nicht unterschätzt werden. Bei längeren Aktivitäten in der Sonne, vor allem zur Mittagszeit, ist auf eine ausreichende Wasserzufuhr zu achten, sonst endet der Urlaub schnell mit diversen Beschwerden im Hotelzimmer. Die Sonneneinstrahlung wird durch den erfrischenden Wind möglicherweise als harmloser empfunden, aber der Schein trügt. Auch auf den Kanaren gilt: Sonnencreme nicht vergessen!

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